Erprobung licht-basierter Kommunikation vernetzter Fahrzeuge

Problemstellung

 

Für die Kommuikation zwischen Fahrzeugen wurde eine „Visible Light Communication“ entwickelt. Die Methode, bei der hochfrequentes Scheinwerferlicht-Flackern mithilfe eines optischen Sensors zum Nachrichtenaustausch verwendet wird, soll erprobt werden. Dazu ist zu prüfen, inwieweit die empfangenen Bilddaten verarbeitet werden können, um Fahrzeuge mittels neuronaler Netze zu erkennen und Nachrichtendaten zu extrahieren. Vom System existiert nur ein einzelner Prototyp ohne Straßenzulassung, sodass keine Realsituationen und insbesondere keine Interferenzen zwischen mehreren Sendern erprobt werden können.

Ziel

Das Kommunikationssystem soll in typischen Verkehrssituationen des vernetzten Fahrens erprobt werden, um die Robustheit von Objekterkennung und Nachrichtenaustausch zu evaluieren. Dabei sollen insbesondere Störeffekte zwischen mehreren Sendern sowie hellem Umgebungslicht quantitativ erprobt werden.

Lösungskompetenz

Die Simulationsumgebung OCTANE unterstützt bereits die Simulation von Verkehrssituationen und physikalisch-basierten Sensoren. Optische Effekte des Empfangssystems (optischer Tiefpassfilter, Rolling-Shutter-Effekt des CMOS-Sensors) und radiometrische Profile von Fahrzeug-Scheinwerfern ergänzen die Bildsimulation. In den ungefilterten Bilddaten werden mittels neuronaler Netze andere Fahrzeuge identifiziert.

Erprobungsumgebung

OCTANE-Simulationsplattform mit photometrischem Shader und Objekterkennung in Sensordaten.

Identifiziertes Auto auf Straße
© Fraunhofer IOSB